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Verlegeservice - Tipps für eine ästhetisch optimale Verlegung

Das perfekte Gelingen eines Bodenbelages der Marke ARIOSTEA hängt außer von den technischen und ästhetischen Materialeigenschaften auch von einer Reihe anderer Faktoren (Untergrund, Bindemittelschicht, Dehnungsfugen usw.) ab, die ein regelrechtes Fußbodensystem bilden. Eine fachgerechte Verlegung ist daher unentbehrlich, wenn ein optimales Endergebnis erzielt werden soll. Die Verlegung kann unterschiedslos mit Klebstoffen oder Zementmörtel erfolgen. Richten Sie sich bei der Wahl des geeigneten Haftmittels und bei dessen Anwendung nach den Angaben der Herstellerfirma. In Räumen mit starkem Durchgangsverkehr oder bei Beanspruchung durch schwere Lasten empfiehlt sich die Verlegung mit dem Klebstoffsystem. Die ARIOSTEA Materialien sind aufgrund der verwendeten Rohstoffe und dank der speziellen, den Zufallsgesetzen der Natur entgegenkommenden Produktionstechnologien als Naturstoffe zu betrachten. Farbvariationen sind daher Qualitätsmerkmale, die ein guter Fliesenleger zur Schaffung eines einzigartigen, einmaligen Bodenbelages zu nutzen versteht. Um die Materialeigenschaften am besten zur Geltung zu bringen, wird es empfohlen, sich bei der Verlegung an folgende Hinweise zu halten:

  • Legen Sie mindestens 3 m2 Material auf dem Boden aus, um die Gesamtwirkung zu testen. Entnehmen Sie das Material aus mehreren Kartons.
  • Legen Sie das Material vor dem Verlegen nicht ins Wasser.
  • Bei Anwendung des traditionellen Verlegesystems, klopfen Sie das Material, bis alle Hohlräume bzw. Luftblasen aus dem Mörtel verschwunden sind und bis der flüssige Zement aus den Fugen tritt.
  • Vor allem bei polierten Oberflächen, zeichnen Sie den Schnittverlauf an der zu verlegenden Materialoberfläche nicht mit Bleistift oder Filzschreiber an.
  • Warten Sie mit der normalen Begehung des Bodens 48-72 Stunden.

VERFUGUNG

A - Bei Verwendung von Klebern mit normaler Abbindung den Boden nach 24/48 Stunden verfugen, werden Schnellkleber verwendet, nach 4 Stunden.

B - Auf geschliffenen und polierten Materialien sollten die Farben der Fugenmörtel Ton in Ton gehalten werden (möglichst zu vermeiden ist die Verwendung von dunklem Fugenmaterial wie schwarz, blau, rot auf hellem Material und umgekehrt).
Sollen Fugenmassen mit Kontrastpigmenten verwendet werden, müssen die in der technischen Beschreibung enthaltenen Informationen sorgfältig beachtet werden; auf jeden Fall sollte die Fugenmasse auf dem Material getestet werden. Bei der Verfugung dieser Oberflächen keine elastischen Mörtel auf synthetischer Materialbasis verwenden, besonders wenn ein Kontrast zur Materialfarbe entsteht, und den Mörtel nicht mit Zusätzen/Latex versehen. Diese würden die Beseitigung der Rückstände mit normalen Reinigungsprodukten extrem erschweren.

C - Den Fugenmörtel mit einem gummierten Verfugbrett auf der gesamten Fläche verteilen.

D - Nach für nach kleine Oberflächen verfugen und das überflüssige Material mit Schwämmen oder Lappen, die mit sauberem Wasser angefeuchtet wurden, entfernen, bzw. den überschüssigen Mörtel mit entsprechenden Maschinen beseitigen, solange der Mörtelfilm noch feucht ist.

ANFANGSREINIGUNG

E - Eine gründliche Reinigung gleich zu Beginn ist von fundamentaler Bedeutung, zum einen, weil sie die ästhetischen Merkmale und den Glanz hervorhebt, zum anderen, weil dadurch das Material seine charakteristische Pflegeleichtigkeit und einfache Unterhaltspflege wiedererlangt. Daher ist es sehr wichtig, die erste Reinigung unmittelbar nach dem Verlegen mit Produkten auf Säurebasis durchzuführen, dabei kräftig reiben und danach gründlich mit viel Wasser abspülen. Auf diese Weise werden Fugenmasse, Kleber- und Zementreste entfernt. Alle auf dem Markt erhältlichen Reinigungsmittel können verwendet werden, mit Ausnahme von Produkten, die Fluorwasserstoffsäure (Verbindungen und Derivate) nach der Norm EN 176 enthalten.

NACH DER REINIGUNG

F - Der frisch verlegte Bodenbelag sollte sorgfältig geschützt werden. Bei Ausführung weiterer Arbeiten wie Anstriche, Klempnerarbeiten oder sonstigem empfiehlt es sich, den Boden nach Beendigung der Verlegung mit PVC-Planen, AIRBALLS oder Stoffen abzudecken. Zudem sollte man 48/72 Stunden warten, bevor der Boden dem normalen Verkehr ausgesetzt wird.



Der "Verlegeservice für Böden und Wandverkleidungen aus ARIOSTEA Material" ist ein globales Angebot für Produkte und garantierte Serviceleistungen, in dem jede Phase integriert ist, um das beste ästhetische und funktionale Resultat zu gewährleisten. Alle Produkte werden in den Unternehmen der Gruppe betriebsintern entwickelt, um die höchsten Leistungen in der Kombination mit ARIOSTEA Material zu erzielen. Der "Verlegeservice für Böden und Wandverkleidungen aus ARIOSTEA Material" wird allen denjenigen empfohlen (Planer, Bauunternehmen, Auftraggeber), die sich ein sicheres und absolut hochwertiges Ergebnis garantieren möchten. Unsere geschliffenen, absolut rechtwinkligen Produkte, die insbesondere bei geschliffenen Oberflächen mit einem Arbeitsmaß geliefert werden, zeichnen sich durch die hohe Genauigkeit ihrer Abmessungen aus. Unter technischen Gesichtspunkten gesehen, kann somit die Verlegung sowohl fugenlos als auch mit Hohlfuge erfolgen, wobei das Verlegungssystem mit Hohlfuge allgemein als zuverlässiger und sicherer betrachtet wird (in einigen Ländern darf überhaupt nur mit Hohlfuge verlegt werden). Tatsächlich wird durch die Verlegung mit Hohlfuge der Elastizitätsmodul des Belags verringert, wodurch auch das Risiko einer Abhebung bzw. Ablösung des Belages reduziert wird. Durch das Hohlfugensystem werden des Weiteren mögliche Ungenauigkeiten bei der Verlegung besser kaschiert und nicht zuletzt kann eine gleichmäßige und damit dauerhafte Füllung der Fugen besser kontrolliert werden. Als Füllmaterial für die Fugen wird insbesondere für Beläge mit geschliffener Oberfläche von der Verwendung von elastischem Mörtel oder Kunststoffmörtel abgeraten, insbesondere wenn es sich hierbei um Mörtel handelt, mit denen ein Farbkontrast erzeugt werden soll.



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